| Verstehen Sie Ihren Rücken |
![]() Die Wirbelsäule ist das zentrale System zur Aufrechthaltung unseres Körpers. Man vergisst leicht, dass der Rücken bei den meisten unserer täglichen Bewegungen eine wichtige Rolle spielt. Die normale Form der Wirbelsäule ist eine doppelte S Biegung mit zwei Biegungen nach vorn und einer Biegung nach hinten. Wenn diese Kurven verändert werden, gerät die Wirbelsäule aus dem Gleichgewicht.
Am wichtigsten ist aber – die Wirbelsäule muss das ganze Leben lang funktionieren. Die Wirbelsäule ist unglaublich stark und sehr beweglich zugleich. Die Wirbelsäule ist die Stütze des menschlichen Körpers. Sie ist unglaublich stark gebaut und schützt die äußerst sensiblen und verletzlichen Nervenenden und ist gleichzeitig sehr biegsam; so gibt sie Bewegungsfreiheit in viele verschiedene Richtungen. Die Wirbel
Die Wirbelsäule besteht aus Einheiten, den Wirbeln, die aufeinander liegen und von den Bandscheiben getrennt sind.
Die Funktion der Bandscheiben als Stoßdämpfer Die Wirbelsäule ist keine steife Struktur. Sie kann sich dank der flexiblen Einlagen, den Bandscheiben zwischen jedem Wirbel, beugen und drehen. Jede Bandscheibe ist eine flache keksförmige Struktur aus geleeartigem Gewebe, dem Nucleus und einer sehr starken Außenhaut, dem Annulus. Warum können im Alter Rückenschmerzen entstehen? Die Bandscheiben sind sehr anfällig gegenüber Abnutzungserscheinungen, da sie über eine sehr gering Blutzufuhr verfügen und somit eine sehr geringe Versorgung erfolgt. Bei der Geburt bestehen die Bandscheiben zu 80 Prozent aus Wasser. Mit fortschreitendem Alter dehydrieren die Bandscheiben und werden steifer. All dies ist Teil des natürlichen Alterungsprozesses, wobei dieser bei manchen Menschen schmerzhaft sein kann, hervorgerufen durch Instabilität der Wirbelsäule und Entzündungen. Klassisch ist, dass Verletzungen durch Drehungen die Bandscheiben schädigen und so der Abnutzungsprozess schwerwiegender wird. Durch die zu niedrige Blutversorgung können diese Schädigungen nicht geheilt werden und somit wird eine noch größere Verschleißerscheinung gefördert und es entstehen noch mehr Schmerzen. Bänder Die Wirbel sind auch über kleine Bänderpaare verbunden, die am hinteren Teil der Wirbelsäule auf jeder Seite liegen. Ihre Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass der Rücken sich nicht weiter beugt oder dreht als vorgesehen. Muskulatur Die Rücken-, Bauch- und Beckenmuskulatur stabilisiert die Wirbelsäule und hilft eine richtige Haltung einzunehmen. Wenn die Muskeln oder Bänder gedehnt oder überansprucht werden, verursacht dies oft Schmerzen im unteren Rücken- oder Beckenbereich. Gewöhnlich heilen diese in einem Zeitraum von sechs bis acht Wochen. Rückenmark und Nerven
Die Nerven der Wirbelsäule gehen vom Rückenmark zwischen jedem zweiten Wirbel aus und geben Befehle an Organe und Muskulatur. Die Nerven geben auch Informationen bezüglich des Tastsinns, der Temperatur und des Schmerzes an das Rückenmark und das Gehirn weiter. Wenn ein Nerv von einer vordellten Bandscheibe gedrückt wird, ist der Schmerz in der Regel im Rücken und im Bein zu spüren. Bänder Bänder sind gebündeltes hartes Gewebe zwischen den Knochen, die die Wirbel in der richtigen Position zueinander halten und Schädigungen resultierend aus exzessiven Bewegungen vorbeugen. |







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